Bewertung von Häusern und Wohnungen

Für die Bewertung von Wohnimmobilien, dazu zählen Eigentumswohnungen und Häuser jeder Art und Größe, bedarf es, neben den klassischen Berechnungverfahren gemäß WertV, vor allem viel Erfahrung und tiefgreifende Marktkenntnis. Unsere individuelle Wertermittlung bezieht sich insbesondere auf den realen Marktwert, also den aktuell erzielbaren Kaufpreis.
 

Die Bewertung bezieht sich vordergründig auf den realen Marktwert (Verkehrswert) und somit auf den höchstmöglich umsetzbaren Kaufpreis. Unsere langjährige Erfahrung und Marktkenntnis sind optimale Voraussetzungen für eine marktkonforme Immobilienbewertung.

Neben dem altbekannten Spruch "Lage, Lage, Lage", der seine Gültigkeit wohl nie verlieren wird, sind weitere wertbildende Faktoren entscheidend. Dazu gehört die Bausubstanz und derenr altersgemäßer Zustand. Zudem die Frage: Wurden in den letzten Jahren notwendige energetische oder allgemeine Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt oder stehen diese in absehbarer Zeit an? Ebenso ist für die Beurteilung einer Immobilien die Ausstattung relevant. Welcher Bodenbelag wurde verlegt? Gibt es eine Fußbodenheizung? Welchen Wert hat die Einbauküche? Viele dieser Fragen gilt es zu prüfen und entsprechend zu bewerten.

Gemäß Wertermittlungsverordnung (WertV) können drei Metoden zur Verkehrswertermittlung angewandt werden:

Vergleichwertverfahren:

Dieses Verfahren bezieht sich auf die in der Vergangenheit erzielten Kaufpreise und bietet sich bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppelhaushälften und Reihenhäusern sowie Eigentumswohnungen an.

Ertragswertverfahren:

Das Ertragswertverfahren bezieht sich in erster Linie auf vermietete Immobilien oder wenn die Eigennutzung nicht im Vordergrund steht. Dabei wird der Nettoertrag, also die erzielbare Jahresmiete, mit dem entsprechenden Faktor kapitalisiert. Zu berücksichtigen sind hierbei die Bewirtschaftunskosten (Verwaltungs- und Instandhaltungskosten, nicht umlagefähige Betriebskosten und das Mietausfallwagnis).

Sachwertverfahren:

Beim Sachwertverfahren werden der Wert des Bodens und der Wert der baulichen Anlagen ermittelt. Dabei werden die Herstellungskosten des Gebäudes unter Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Wertminderung neu kalkuliert.

Bei der Bewertung einer Immobilie gilt es einen Blick in den aktuellen Grundbuchauszug zu werfen, um zu überprüfen, ob wertbeeinflussende Belastungen (z.B. Wohnrecht oder Nießbrauch) eingetragen sind. Sollte kein aktueller Grundbuchauszug vorliegen, so können wir diesen per Vollmacht kostenlos für Sie beschaffen. Auch die Teilungserklärung, also die Regelung innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG), sollte bei der Bewertung mit einbezogen werden. Welche Flächen und Gebäudeteile sind Gemeinschafts- und welche Sondereigentum? Wie ist die Kostenverteilung? Auch dies sind wertbildende Faktoren.

Der bei Verkauf oder Vermietung gesetzlich vorgeschriebene Energieausweis gibt zumindest einen ersten Überblick über den energetischen Zustand des Gebäudes und der technischen Anlagen. In den meisten Fällen liegt dieser bei selbstgenutzen Häusern noch nicht vor. Sollten Sie uns mit dem Verkauf Ihres Hauses beauftragen, lassen wir für Sie kostenlos einen Ausweis über unseren Energieberater erstellen. Bei Eigentumswohnungsanlagen (WEG) kann dieser in der Regel von der Hausverwaltung angefordert werden.

Die Bewertung Ihrer Immobilie ist grundsätzlich kostenfrei. Weiterhin möchten wir festhalten, dass unsere Vermittlungstätigkeit für Verkäufer provisionsfrei ist.

Unsere zuverlässige Maklertätigkeit wird durch Empfehlungen unserer Kunden und über ImmobilienScout24 bzw. Google-Bewertungen belegt. Siehe Kundenstimmen

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